News-Ticker

 

Termine Mai 2012:

12.05., Jahresausflug "Albrandtour"

Da krankheitsbedingt kurzfristig noch Plätze freigeworden sind, jetzt die letzte Möglichkeit sich noch anzumelden.

Hier noch einmal das Programm:


Besuch Freilichtmuseum Beuren mit Führung

Vesper

Besichtigung Brennerei mit Schnapsprobe

Besichtigung Kugelmühle Neidlingen

Ausklang im Rössle in Häringen

Abfahr 9:30 Uhr, Rückkehr gegen 19 Uhr

Kosten 15 Euro / Person, Kinder 2 Euro, bezahlt wir im Bus (Bitte passend!!)

zzgl. Essen und Getränke

13.05., 8 Uhr, Stunde der Gartenvögel mit dem NABU Köngen
 

17.05., Vatertagswanderung

19.05. Ausflug der Frauengruppe:

Für den Ausflug am 19.05. nach Villingen- Schwenningen zur "Kräuterfrau" ist ab SOFORT die Anmeldung bei Ute Braig (Tel. 07024 83749) möglich. Bitte meine Damen es eilt, denn es sind nur insgesamt 40 Plätze zu vergeben.
Also, wer mit möchte bitte gleich anrufen! Abfahrt 8.15Uhr am Aldiparkplatz!!!

28.05., Pfingstmarkt

Pfingstmarkt 2012:

Ab Sonntag hängen die Dienstpläne für den Pfingstmarkt im vorderen Schaukasten

Dezember

Im Obstgarten, wenn dieser auch umzäunt ist, müssen Vorsichtsmaßnahmen gegen Hasen- und Kaninchenfraß getroffen werden. Eine mindestens 60 cm hohe „Drahthose" wird erforderlich, um bei Schnee einen entsprechenden Schutz zu haben. Zäune sind hasensicher, wenn ein engmaschiger Hasendraht mindestens 10 cm tief eingegraben wird und am Zaunende 10 cm überlappt. Rehsicher ist ein mindestens 180 cm hoher Zaun. Eine natürliche Abwehr ist möglich, wenn das Schnittgut, das beim Obstbaumschnitt anfällt, auf der Fläche als „Knabbergut" liegen bleibt. Während des Winters muss frisches Schnittgut ergänzt werden. Im Obstlager werden wöchentlich Kontrollen durchgeführt und angefaultes Obst aussortiert.

Im Gemüsegarten sollte in kalten Gegenden frosthartes Gemüse wie z.B. Lauch an einem schattigen Platz eingeschlagen werden und seitlich durch eine entsprechende Laubpackung geschützt werden. Vlies ist ein Schutz für andere im Freiland stehende Gemüsearten. Chicoree lässt sich verdunkelt bei ca. 16° Celsius antreiben. Emterückstände werden untergegraben, eine Nitratauswaschung ist wegen der kühlen Temperaturen nicht zu befürchten. Hohe Pflanzen unmittelbar beim Gemüsegarten, die eine Besonnung einschränken, sollten entfernt bzw. entsprechend zurückgeschnitten werden. Besonders immergrüne Hecken halten im Frühjahr die Sonnenstrahlen der noch tief stehenden Sonne ab. Der Boden kann sich nicht frühzeitig erwärmen.

Im Ziergarten werden die Teiche ohne Randbepflanzung für den Winter so vorbereitet, dass bei geschlossener Eisdecke eine Sauerstoffzufuhr in tiefere Zonen gewährleistet ist. Bündel, z.B. aus Schilf, werden als Lüftungskamin in den Teich gestellt. Tiere und Pflanzen in Teichen, die nicht mindestens 80 cm tief sind, müssen versorgt werden. War der Herbst trocken und schön, müssen an frostfreien Tagen die Immergrünen nachhaltig gewässert werden. Empfindliche Stauden sind bei Kahlfrösten für einen Frostschutz mittels Laubdecke dankbar. Hochstamm rosen werden z.B. durch Umbiegen ins Erdreich, Kletterrosen mit Fichtenreisig geschützt.

Meinhardt Schlich

 

Stauden für den Schatten

Die Golderdbeere, Waldsteinia geoides ist im östlichen Mitteleuropa beheimatet und wird etwa 25 cm hoch. Die oft drei- bis fünfteilig tief gezähnten herzförmigen Blätter entwickeln sich aus kurzen Rhizomen ohne überirdischen Ausläufer.

Die als Bodendecker verwendete Staude blüht goldgelb von April bis Juni. Erdbeerähnlich blühen die ca. 2 cm großer Blüten, meist sind 5 bis 9 Stück auf einem Blütenstengel angeordnet. Die Blätter von Waldsteinia geoides ziehen im Winterhalbjahr ein. Dagegen kann die bis 10 cm hoch werdende Waldsteinia ternata als wintergrüner Bodendecker, z.B. auf Gräbern gut verwendet werden. Die Heimat der wintergrünen Golderdbeere ist Osteuropa und Asien. Im Gegensatz zu Waldsteinia geoides hat Waldsteinia ternata oberirdisch kriechende Ausläufer. Beide schattenverträgliche Stauden vertragen ziemlich trockenen Boden und können durch Teilung vermehrt werden. Andere Arten sind neben Mitteleuropa auch in Asien und Nordamerika verbreitet, weltweit ca. fünf Arten, aber selten in Kultur.

Meinhardt Schlich

 

 

Diese Veröffentlichung aus dem Haus und Garten Jahrbuch 2001 erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Landesverbands der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V.